Symptome erkennen
Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren
Die Erfahrung ist verstörend und nicht selten beängstigend: Frauen, denen in den Wechseljahren das erste Mal völlig ohne Vorwarnung schwindlig wird, empfinden diesen Umstand nicht selten als Kontrollverlust. Plötzlich dreht sich ringsum alles oder es legt sich ein Schleier diffusen Taumels über die

- 01Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren
- 02Was genau ist Schwindel oder (medizinisch) Vertigo?
- 03Wie entsteht das "Karussell im Kopf"?
- 04Schwindel in den Wechseljahren: Meist ist der Kreislauf schuld
- 05Ängste, Stress und Hitzewallungen: Auch sie legen den Nährboden für Schwindel
- 06Welche Arten von Schwindel gibt es?
- 07Vertigo kommt selten allein: Unangenehme Begleiter des Taumels
- 08Wie können bioidentische Hormone bei Schwindel in den Wechseljahren helfen?
- 09Wie können bioidentische Hormone bei Schwindel in den Wechseljahren helfen?
Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren
Die Erfahrung ist verstörend und nicht selten beängstigend: Frauen, denen in den Wechseljahren das erste Mal völlig ohne Vorwarnung schwindlig wird, empfinden diesen Umstand nicht selten als Kontrollverlust. Plötzlich dreht sich ringsum alles oder es legt sich ein Schleier diffusen Taumels über die eigene Wahrnehmung. Schwacher Trost: Schwindel und Benommenheit machen in den Wechseljahren sehr vielen Frauen zu schaffen. Dauer, Ausprägung und Anzahl der Attacken sind jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Trotzdem kann der medizinisch Vertigo genannte Schwindel auch gefährlich werden. Beispielsweise beim Autofahren. Eine Therapie mit bioidentischen Hormonen kann die unangenehmen Schwindelgefühle reduzieren oder ihnen ganz vorbeugen.
Was genau ist Schwindel oder (medizinisch) Vertigo?
Auch wenn es Ihnen in Ihrer konkreten Situation vielleicht schwerfällt, der folgenden Aussage zuzustimmen – Schwindel ist eine phantastische Einrichtung des menschlichen Körpers. Prinzipiell funktioniert er wie eine Alarmanlage des Gleichgewichtssinns. Dieser Gleichgewichtssinn wiederum ist dafür verantwortlich, dass wir uns überhaupt aufrecht und bewusst in der Welt bewegen können. Er ist auf die Informationen von drei wichtigen Sensoren angewiesen: Sensoren im Auge, Tiefenrezeptoren in Muskeln und Gelenken und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr „funken“ permanent an das Gehirn. Harmonieren diese Informationen nicht miteinander oder kann das Gehirn sie nicht korrekt verarbeiten, entsteht Schwindel.
Wie entsteht das "Karussell im Kopf"?
Natürliche Schwindelgefühle signalisieren jedoch nicht nur Gefahr, sondern sie lösen gleichzeitig einen Schutzmechanismus des Körpers aus. Sie kennen den Effekt nach einer Karussell- oder Achterbahn-Fahrt: Ihr Körper verweigert für kurze Zeit eine normale Fortbewegung. Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren haben ihre Ursache allerdings oft in einer Funktionsstörung des Herz-und Kreislauf-Systems, die durch die hormonellen Schwankungen hervorgerufen wird. Das bedeutet: Die Informationsverarbeitung des Gleichgewichtssinns im Gehirn ist beeinträchtigt. Deshalb treten Taumel und Benommenheit auch vorzugsweise unregelmäßig und/oder in unterschiedlicher Ausprägung auf. Kreislaufprobleme und schwankende Blutdruckwerte gelten als die mit Abstand häufigsten Auslöser für das Karussell im Kopf. Aber auch Hitzewallungen und psychische Verstimmungen können Schwindel und Benommenheit begünstigen.
Passende Behandlungen
Schwindel in den Wechseljahren: Meist ist der Kreislauf schuld
Die beiden wichtigsten weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron kümmern sich nicht nur um den weiblichen Zyklus, sie nehmen auch massiven Einfluss auf den Kreislauf beziehungsweise die Blutgefäße. Einfach formuliert sieht das Zusammenspiel so aus: Östrogene stellen die Blutgefäße weit – und sorgen so für einen niedrigen Blutdruck. Progesteron dagegen verengt die Blutgefäße und begünstigt so einen eher höheren Blutdruck. In den Wechseljahren schwanken die Hormonkonzentrationen im Blut, was zu einem Auf und Ab des Blutdrucks führt. Anders formuliert: Der Blutdruck spielt gelegentlich verrückt. Mal ist er zu niedrig, während der Puls rast. Ein anderes Mal ist er viel zu hoch, bei unverändert hoher Pulsfrequenz. Die schwankende Versorgung mit Sauerstoff kann das Gehirn nicht immer zeitnah ausgleichen – es reagiert mit Schwindel und Benommenheit. Aus den wechselnden Hormonkonzentrationen erklärt sich auch der Umstand, dass Vertigo in den Wechseljahren zumeist überfallartig auftritt und wieder verschwindet.
Ängste, Stress und Hitzewallungen: Auch sie legen den Nährboden für Schwindel
Auch andere Symptome der Wechseljahre wie diffuse Ängste, Gereiztheit und dadurch bedingter Stress können Schwindelattacken begünstigen oder sogar verschlimmern. Ein dauerhaft erhöhter Stresspegel beeinträchtigt ein optimales Funktionieren des Herz-Kreislaufsystems und verursacht durch einen entweder viel zu hohen oder viel zu niedrigen Blutdruck Schwindelgefühle. Anders, aber mit gleichem Ergebnis, verhält es sich bei starken Hitzewallungen. Durch das übermäßige Schwitzen verliert der Körper lebensnotwendige Elektrolyte. Betroffene Frauen, die dann nicht für einen Ausgleich durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen, riskieren ebenfalls Taumel und Benommenheit.
Welche Arten von Schwindel gibt es?
- Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren können unterschiedliche Ausprägungen haben. Auch kann der unangenehme Zustand nur wenige Sekunden oder bis zu einer halben Minute und länger andauern. Einige Frauen berichten über regelmäßigen Taumel, bei anderen tritt Vertigo nur vereinzelt auf. Auch wenn die Beeinträchtigungen unterschiedlich stark wahrgenommen werden, lästig sind sie in jedem Fall. Im Einzelnen werden unterschieden:
- Beim Drehschwindel haben Frauen das Gefühl, dass sich Raum und Menschen um sie herum drehen. Vergleichbar durchaus mit einer Karussellfahrt. Der Taumel wird nicht selten von Übelkeit und Geräuschen im Ohr begleitet.
- Der Schwankschwindel wird zumeist mit dem Eindruck beschrieben, sich auf einem schwankenden Schiff zu befinden. Entweder scheint der Raum zu schwanken oder die Wahrnehmung täuscht das Schwanken des eigenen Körpers vor.
- Beim Benommenheitsschwindel fehlt oftmals das typische Gefühl des Drehens oder Schwankens. Stattdessen wird das Empfinden durch eine diffuse Benommenheit und einen verschwommenen Taumel bestimmt.
- Der Lagerungsschwindel tritt auf, wenn die Position des Kopfes rasch geändert wird. Das geschieht beispielsweise, wenn schnell von rechts nach links geschaut wird oder wenn Sie sich aus einer gebückten (sitzenden) Position schnell aufrichten. Der "Spuk" ist nach wenigen Sekunden meist vorbei.
Vertigo kommt selten allein: Unangenehme Begleiter des Taumels
Schwindel tritt in den Wechseljahren nahezu immer mit Begleitsymptomen auf, die ebenso wie der Taumel selbst unterschiedlich heftig ausfallen können.
- Zu den häufigsten Schwindelbegleitern gehören Übelkeit, Unwohlsein, gelegentlich auch Erbrechen.
- Herzrasen und Schweißausbrüche sind unmittelbare Reaktionen des Körpers auf die Fehlermeldungen im Gehirn.
- Schnelle Augenbewegungen erfolgen häufig reflexhaft. So versucht das Auge die vermeintliche Drehung der wahrgenommenen Umgebung auszugleichen.
- Kopfschmerzen und das Sehen von Doppelbildern hängen direkt mit den Kreislaufproblemen zusammen, die den Schwindel ausgelöst haben.
- Zittrige Knie sind vor allem deshalb gefährlich, weil sie einem Sturz Vorschub leisten können.
Wie können bioidentische Hormone bei Schwindel in den Wechseljahren helfen?
Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren resultieren vor allem aus dem Umbau des Hormonhaushalts und den sich daraus ergebenden Schwankungen der Hormonkonzentration im Blut. Mit bioidentischen Hormonen gelingt es, diese Aufs und Abs auszugleichen – und eine ausgewogene Balance herzustellen.
Wie können bioidentische Hormone bei Schwindel in den Wechseljahren helfen?
Die Behandlung mit bioidentischen Hormonen basiert vor allem auf der individuellen Anpassung der jeweiligen Hormonmenge. Das bedeutet: Es wird zunächst der exakte Hormonspiegel im Blut bestimmt. Das Ergebnis dient anschließend als Maßgabe für die erforderliche Dosis an bioidentischen Hormonen. Diese wird von qualifizierten Apothekern nach entsprechendem Rezept in persönlich konfigurierten Kapseln abgefüllt. Jede Frau erhält auf diese Weise die sorgfältig ermittelte Menge an bioidentischen Hormonen, die sie zur Behebung ihrer Beschwerden benötigt. So gelingt es, Schwindel und Benommenheit in den Wechseljahren zu vertreiben.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die bioidentische Hormontherapie nicht einen Hormonstatus anstrebt, wie er einmal war. Zielvorgabe ist es, für die Zeit der Wechseljahre eine lebenswerte Balance der Hormone herzustellen. Deshalb wird die verabreichte Dosis auch in einem Abstand von drei bis sechs Monaten kontinuierlich überprüft und im Bedarfsfall angepasst.
Unsere Zentren in Frankfurt und München bieten Ihnen als Privatpatientin oder Selbstzahler zunächst eine umfassende Beratung zur bioidentischen Hormontherapie nach der Rimkus-Methode an. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf und entscheiden Sie sich für lebenswerte und aktive Wechseljahre, in denen Schwindel und Benommenheit nichts zu suchen haben.
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