Ihr Körper verändert sich.
Die Therapie auch.

Vaginale Trockenheit, Schmerzen, Inkontinenz — medizinische Behandlung vulvovaginaler und urogenitaler Veränderungen in der Menopause. Gezielt. Individuell. Wirksam.

Frau vor einer Toilettentür – Harninkontinenz ist ein häufiges, hormonell bedingtes Symptom der Menopause und wird im Menopause Zentrum München gezielt diagnostiziert und behandelt.
Über diese Beschwerden habe ich lange nicht gesprochen nicht mit meiner Ärztin, nicht mit meinem Partner. Ich dachte, das gehört einfach dazu. Dass es so viele Optionen gibt, hat mich wirklich überrascht.

Patientin, 54 Jahre — Postmenopause

Ärztliches Gespräch

Medizinische Grundlage

Die hormonelle Umstellung in der Lebensmitte betrifft auch die Intimgesundheit — häufiger, als viele Frauen ahnen. Trockenheit, Schmerzen beim Sex, häufiger Harndrang oder Inkontinenz sind keine seltenen Ausnahmen, sondern direkte Folgen des Östrogenmangels — und gut behandelbar. Was fehlt, ist oft nur die richtige Einordnung und ein Arzt, der wirklich hinschaut.

Häufige Beschwerden

Worauf Sie achten können

Vaginale Trockenheit und Brennen
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
Häufiger Harndrang oder Dranginkontinenz
Wiederkehrende Harnwegsinfekte
Juckreiz und Irritation der Vulva
Leichte Belastungsinkontinenz

Genitourinäres Syndrom (GSM) in Zahlen

50 % der postmenopausalen Frauen sind von GSM betroffen
< 25 % suchen ärztliche Hilfe — obwohl die Therapie hocheffektiv ist
Ohne Therapie bessert sich GSM nicht — anders als Hitzewallungen

Diagnostischer Ablauf

Erst verstehen, dann behandeln

Vor jeder Therapie steht eine sorgfältige Einordnung — wir behandeln die Ursache, nicht nur das Symptom.

  1. Gynäkologische Inspektion

    Befunderhebung und klinische Einordnung.

  2. Vaginalsonographie

    Bei Bedarf zur erweiterten Diagnostik.

  3. Beckenbodenbeurteilung

    Funktionelle Einschätzung der Muskulatur.

  4. Differenzialdiagnostik

    Ausschluss anderer Ursachen.

  5. Hormonstatus & Labor

    Einordnung in den hormonellen Kontext.

  6. Individuelles Risikoprofil

    Kontraindikationen, Vorerkrankungen, Wünsche.

Heller, einladender Behandlungsraum im Menopause Zentrum mit Sessel und frischen Blumen – persönliche Atmosphäre für den Behandlungsablauf.

Therapieverfahren im Detail

Was wir einsetzen

Drei aufeinander abgestimmte Verfahren — muskulär, strukturell und hormonell. Je nach Inkontinenztyp und Befund einzeln oder kombiniert.

ErstlinieHIFEM-Technologie

EMSELLA® — Beckenbodenstimulation

EMSELLA® nutzt hochintensiv fokussierte elektromagnetische Energie (HIFEM), um in einer einzigen Sitzung tausende supramaximale Muskelkontraktionen im gesamten Beckenboden auszulösen — tiefer und intensiver als jede bewusste Übung. Das Ergebnis: signifikante Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, nachgewiesene Reduktion von Belastungs- und Dranginkontinenz. Vollständig bekleidet, keine Einführinstrumente, keine Ausfallzeit.

  • Bis zu 11.000 Muskelkontraktionen pro 28-Minuten-Sitzung
  • Klinisch nachgewiesene Reduktion von Inkontinenzepisoden
  • Wirksam bei Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz
  • Vollständig bekleidet — keine Vorbereitung, keine Ausfallzeit

Gerät: BTL EMSELLA®

Typisches Protokoll: 6 Sitzungen über 3 Wochen

EmpowerRFRadiofrequenz

EmpowerRF — Gewebekomponente

Wenn Inkontinenz nicht nur auf Muskelschwäche, sondern auch auf strukturelle Gewebeveränderungen zurückgeht — Kollagenmangel, verminderte Durchblutung, veränderte Schleimhaut — setzt EmpowerRF an. Kontrollierte Radiofrequenzenergie stimuliert Kollagenneubildung und verbessert die Gewebearchitektur. Besonders wirksam bei Mischinkontinenz und in Kombination mit EMSELLA®.

  • Stimulation der Kollagensynthese im Beckenbodengewebe
  • Verbesserung der urogenitalen Gewebearchitektur
  • Reduktion von Dranginkontinenz durch Schleimhautverbesserung
  • Optimal kombinierbar mit EMSELLA® für muskuläre + strukturelle Wirkung

Gerät: EmpowerRF (InMode)

HormonellUrsächlich

Lokale Hormontherapie

Inkontinenz — besonders Dranginkontinenz und überaktive Blase — ist häufig direkt hormonell bedingt: Der Östrogenmangel verändert die Schleimhaut der Harnröhre und Blase, senkt die Reizschwelle und erhöht die Infektionsanfälligkeit. Lokale Östrogentherapie wirkt direkt an der Ursache — mit minimaler systemischer Aufnahme, langfristig verträglich, oft unterschätzt in ihrer Wirksamkeit.

  • Regeneration der östrogenabhängigen Harnröhren- und Blasenschleimhaut
  • Reduktion von Dranginkontinenz und überaktiver Blase
  • Senkung der Häufigkeit wiederkehrender Harnwegsinfekte
  • Minimale systemische Aufnahme — auch bei Kontraindikationen geeignet

Kombinationstherapie — die wirkungsvollste Option

Die besten Ergebnisse erzielen wir häufig durch die Kombination von EMSELLA® (muskuläre Komponente), EmpowerRF (strukturelle Gewebekomponente) und lokaler Hormontherapie (hormonelle Ursachenbehandlung). Wir planen individuell — abhängig von Inkontinenztyp, Befundlage und Ihren Präferenzen.

Qualität & Sicherheit

Medizinischer Standard

Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle Ärztliche Aufklärung vor jedem Eingriff Standardisierte Behandlungsprotokolle Individuelle Kontraindikationsprüfung Dokumentierte Verlaufskontrolle

Vaginale Trockenheit und Inkontinenz in der Menopause – was hilft wirklich?

Vaginale Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und zunehmende Blasenschwäche zählen zu den häufigsten, aber am wenigsten besprochenen Beschwerden in den Wechseljahren. Dahinter steht meist das Genitourinäre Syndrom der Menopause (GSM) — eine direkte Folge des sinkenden Östrogenspiegels. Ohne gezielte Behandlung verschlimmern sich die Beschwerden mit der Zeit; anders als Hitzewallungen verschwinden sie nicht von selbst.

Wir bieten eine vollständige Intim- und Inkontinenztherapie auf Basis validierter Verfahren: lokale Östrogentherapie, regenerative PRP-Behandlungen, FemiLift CO₂-Laser, EmpowerRF-Radiofrequenz sowie der EMSELLA®-Magnetstuhl zur Beckenbodenstärkung bei Belastungs- und Dranginkontinenz.

Was wirklich hilft, hängt vom individuellen Befund ab — von der Hormontherapie bei rein atrophischen Beschwerden bis zur Kombination aus Beckenbodentraining und geräteunterstützter Geweberegeneration. Ziel ist nicht Kosmetik, sondern die nachhaltige Wiederherstellung von Funktion, Komfort und Lebensqualität.

Sie müssen mit diesen Beschwerden nicht leben. Vereinbaren Sie einen Termin für eine vertrauensvolle Diagnostik und ein individuelles Therapiekonzept.

Standorte & Termin

Intim- & Inkontinenztherapie in Frankfurt und München.

Diskrete Diagnostik und Behandlung in ruhigem Rahmen — vor Ort oder als digitale Sprechstunde. Wir nehmen uns Zeit für Ihre individuelle Einordnung.

Häufige Fragen zur Intim- & Inkontinenztherapie.

In der Regel ja — die lokale Östrogentherapie ist eine Kassenleistung. Gerätegestützte Verfahren (Laser, PRP, Radiofrequenz, EMSELLA®) sind Selbstzahlerleistungen.

Die meisten Verfahren sind minimal- oder nicht-invasiv und werden gut vertragen; bei Bedarf setzen wir eine lokale Betäubung ein. EMSELLA® ist vollständig schmerzfrei.

Ja. Bei Belastungs- und Dranginkontinenz kombinieren wir Beckenbodenstimulation (EMSELLA®) mit geweberegenerierenden Verfahren — individuell nach Befund.

Insbesondere nicht-hormonelle Verfahren wie Laser, PRP und Radiofrequenz kommen auch nach onkologischer Erkrankung in Betracht. Lokale Östrogene werden nach Rücksprache mit dem Onkologen evaluiert.