PRP-Therapie
& Kombination

Regeneration mit körpereigenen Wachstumsfaktoren — hormonfrei, autolog, oft kombiniert mit EmpowerRF.

Frau Mitte 50 berührt ihre Gesichtshaut im Behandlungsraum des Menopause Zentrum. PRP-Therapie nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren zur Hautregeneration und wirkt gezielt dem hormonell bedingten Kollagenabbau in den Wechseljahren entgegen.
Ich hatte das Gefühl, meinen Körper nicht mehr zu kennen keine Sensibilität, kein Verlangen. Die PRP-Therapie hat das verändert. Subtil, aber real.

Patientin, 49 Jahre — Perimenopause

Behandlungsraum im Menopause Zentrum – die PRP-Therapie nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut zur Geweberegeneration.

Körpereigene Wachstumsfaktoren

PRP — Platelet-Rich Plasma — nutzt das Heilungspotenzial Ihres eigenen Blutes. Aus einer kleinen Blutentnahme wird durch Zentrifugation ein plättchenreiches Plasma mit hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren gewonnen. Gezielt in die Behandlungszone injiziert, fördern diese Zellerneuerung, Durchblutung, Nervenfunktion und Geweberegeneration. Kein Fremdmaterial, keine synthetischen Substanzen — die Wirkung entfaltet sich über mehrere Wochen.

Geeignet bei

Wann PRP sinnvoll ist

  • Libidoverlust und verminderte Sensibilität

  • Hormonell bedingte Orgasmusschwierigkeiten

  • Ausgeprägte vaginale Atrophie

  • Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

  • Als Ergänzung zu Laser- oder Radiofrequenztherapie

  • Wenn andere lokale Therapien unzureichend wirken

Erkennen Sie sich in diesen Beschwerden wieder?

PRP in Zahlen

2–3 Sitzungen für ein optimales Ergebnis
Autolog aus dem eigenen Blut, kein Fremdmaterial
6–12 Mo. Wirkdauer, danach ggf. Auffrischung

Ablauf — Schritt für Schritt

So läuft die Behandlung ab

  1. Blutentnahme

    Kleines Röhrchen, wie bei einer normalen Laboruntersuchung.

  2. Aufbereitung

    Zentrifugation zur Konzentration der Wachstumsfaktoren, ca. 15 Minuten.

  3. Behandlung

    Gezielte Injektion mit lokaler Betäubung, 20–30 Minuten.

  4. Nachsorge

    Keine relevante Ausfallzeit, kurze Schonung empfohlen.

Heller, einladender Behandlungsraum im Menopause Zentrum mit Sessel und frischen Blumen – persönliche Atmosphäre für den Behandlungsablauf.

Synergie statt Einzeltherapie: PRP + EmpowerRF

PRP regeneriert das Gewebe biologisch von innen, EmpowerRF strafft Struktur und Muskulatur. In Kombination adressieren beide Verfahren unterschiedliche Ebenen — biologische Regeneration und strukturelle Festigung — und erzielen häufig schnellere, nachhaltigere Ergebnisse als die Einzeltherapie. PRP ist kein Ersatz für die Hormontherapie, sondern ein ergänzendes, hormonfreies Verfahren.

Ehrliche Einordnung

Wissenschaftliche Einordnung

Die Deutsche Menopause Gesellschaft und die deutschsprachigen Leitlinien betonen vor allem die etablierten, evidenzbasierten Optionen bei urogenitalen Beschwerden. Auch die Positionen der Menopause Society (2020) und der AUA/SUFU/AUGS-Leitlinie zu GSM fokussieren auf etablierte Verfahren — nicht-hormonelle Basismaßnahmen, vaginale Hormontherapie, vaginales DHEA und Ospemifen.

PRP wird dort nicht als Standardtherapie geführt — es ist derzeit eher als individueller, ergänzender oder noch nicht leitlinienetablierter Ansatz einzuordnen.

Die Studienlage zu vaginalem PRP ist wachsend, aber noch begrenzt. Erste prospektive Studien, Fallserien und Reviews beschreiben Verbesserungen bei Trockenheit, Schmerzen, Sexualfunktion und Lebensqualität; neuere Daten zeigen, dass die Behandlung technisch durchführbar und grundsätzlich verträglich ist.

Gleichzeitig fehlen bislang große, methodisch sehr starke Studien mit langer Nachbeobachtung. Deshalb stellen wir PRP nicht als garantiert wirksame Standardtherapie dar, sondern als vielversprechende, individuell sinnvolle regenerative Option.

Für Patientinnen bedeutet das vor allem eines: PRP ist nicht unseriös, aber es sollte seriös erklärt werden — ohne überzogene Versprechen, mit realistischer Aufklärung und als Teil einer individuellen Therapieentscheidung.

PRP-Therapie im Intimbereich – regenerativ und hormonfrei

Die PRP-Behandlung im Intimbereich ist ein regenerativer Ansatz, der ausschließlich körpereigenes Blutplasma nutzt — vollständig hormonfrei. Sie eignet sich besonders für Frauen, die unter Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Sensibilitäts- oder Libidoverlust leiden und keine Hormone anwenden möchten oder dürfen.

Aus körpereigenem Blut gewonnen, ist das Allergierisiko sehr gering; mögliche, meist vorübergehende Nebenwirkungen sind leichte Schwellung, Druckgefühl oder kleine Hämatome. In der Regel werden 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen empfohlen, die Wirkung baut sich über mehrere Wochen auf.

PRP ist ein vielversprechender regenerativer Ansatz mit wachsender Studienlage, bislang aber nicht als Standardtherapie in den Leitlinien der Fachgesellschaften etabliert. Eine ehrliche medizinische Einordnung ist uns wichtig — wir beraten Sie transparent über Nutzen, Grenzen und sinnvolle Kombinationen, etwa mit EmpowerRF oder FemiLift.

Standorte & Termin

PRP-Therapie in Frankfurt und München.

Jede PRP-Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen Einordnung Ihrer Beschwerden. Termine vor Ort oder Vorbesprechung per digitaler Sprechstunde.

Häufige Fragen zur PRP-Therapie.

Nein. PRP verwendet ausschließlich körpereigenes Blutplasma. Es werden keine Hormone zugeführt — die Therapie ist vollständig hormonfrei.

Insbesondere für Frauen mit vaginaler Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Sensibilitäts- oder Libidoverlust — und für Frauen, die keine Hormone anwenden möchten oder dürfen.

In der Regel 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen. Die Wirkung baut sich über mehrere Wochen auf.

Die Behandlung erfolgt mit lokaler Betäubung und wird in der Regel als gut verträglich beschrieben. Leichte Druckgefühle oder vorübergehende Empfindlichkeit sind möglich.

Da PRP aus dem eigenen Blut gewonnen wird, ist das Allergierisiko sehr gering. Mögliche, meist vorübergehende Nebenwirkungen: leichte Schwellung, Druckgefühl oder kleine Hämatome.

PRP ist ein vielversprechender regenerativer Ansatz mit wachsender Studienlage, bislang jedoch nicht als Standardtherapie in den Leitlinien etabliert. Eine ehrliche medizinische Einordnung ist uns wichtig.