Ich habe zwei Jahre gewartet, bis mir jemand wirklich zugehört hat. Hier hat man mir nicht nur Hormone verschrieben — man hat mir erklärt, was mit mir passiert. Das hat alles verändert.

Medizinische Grundlage
Die Menopause ist keine Erkrankung, sondern eine physiologische Umstellungsphase – jedoch mit tiefgreifenden endokrinen Veränderungen. Der Rückgang der ovariellen Hormonproduktion, insbesondere von Estradiol und Progesteron, beeinflusst zahlreiche Regulationssysteme: Thermoregulation, Schlafarchitektur, Stimmung, urogenitale Integrität, Knochenstoffwechsel sowie kardiometabolische Prozesse.
Hormonelle Veränderungen — Was wir behandeln
Spezialisiert auf evidenzbasierte Therapie
Wir sind spezialisiert auf die strukturierte Diagnostik und evidenzbasierte Therapie menopausaler Beschwerden — einschließlich:
Schritt für Schritt
Vor dem ärztlichen Beratungsgespräch erfolgt eine strukturierte Labordiagnostik mittels Nüchtern-Blutentnahme. Je nach Situation analysieren wir: Estradiol, Progesteron · FSH, LH · Schilddrüsenparameter · Vitamin D · ggf. metabolische Marker.
Im Zweittermin besprechen wir Ihre Befunde ausführlich und legen gemeinsam die Therapie fest. Bei Indikation erfolgt eine menopausale Hormontherapie (MHT) mit bioidentischen Hormonen — molekular identisch mit den körpereigenen Hormonen.
Die erste Kontrolle erfolgt nach 1–3 Monaten. Dabei überprüfen wir Symptomverlauf, Verträglichkeit und ggf. Laborparameter.

Kosten & Abrechnung
Privatärztliche Selbstzahlerleistung
Beratung, Diagnostik und Therapie sind Selbstzahlerleistungen. Ein Teil der Medikamentenkosten wird unter Umständen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Gerne informieren wir Sie hierzu transparent im Rahmen Ihres Praxisbesuchs.
Vorteile der bioidentischen Hormontherapie
Was die HRT bewirken kann
- Linderung von Wechseljahresbeschwerden Reduziert deutlich Symptome wie Hitzewallungen, Nachtschweiß und Stimmungsschwankungen — für mehr Lebensqualität.
- Verbesserte Hautgesundheit Positive Wirkung auf Erscheinungsbild und Textur der Haut, die durch hormonelle Veränderungen beeinflusst werden.
- Geringeres kardiovaskuläres Risiko Hinweise auf ein reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen — besonders bei Beginn innerhalb von zehn Jahren nach der Menopause.
- Bessere vaginale & Harnwegsgesundheit Lindert vaginale Trockenheit und Blasenbeschwerden, meist innerhalb von drei Monaten — mehr Komfort und sexuelle Gesundheit.
- Schutz vor Osteoporose Hilft, Knochendichteverlust zu verhindern und umzukehren — deutlich geringeres Frakturrisiko.
- Reduziertes Risiko chronischer Krankheiten Studien deuten auf ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes, Osteoarthritis, Darmkrebs, Depression und Demenz hin.
Wichtig zur Einordnung
Bioidentisch bedeutet nicht automatisch „natürlich" oder „risikofrei", sondern beschreibt ausschließlich die molekulare Struktur.
Ihr Weg
Die vier Phasen der bioidentischen Hormontherapie
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Beurteilung & Bewertung
Detaillierte medizinische Anamnese, Besprechung der Symptome und individuellen Ziele. Labordiagnostik zur Bewertung der Hormonspiegel und Bestimmung spezifischer Ungleichgewichte.
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Personalisierter Behandlungsplan
Auf Basis der Befunde ein individueller Plan — oft eine Kombination aus Östrogen, Progesteron, ggf. Testosteron/DHEA — ergänzt um Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung und Lebensstil.
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Umsetzung der Therapie
Start mit bioidentischen Hormonen (Gel, Pflaster oder Kapsel). Regelmäßige Nachuntersuchungen überwachen die Spiegel und halten sie im Gleichgewicht.
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Langzeitüberprüfung & -pflege
Periodische Neubewertung von Wirksamkeit und Sicherheit; kontinuierliche Anpassung an Lebensstil, Gesundheitszustand und altersbedingte Veränderungen.

Für alle, die es genau wissen möchten
Wissenschaftliche Einordnung
Mit Eintritt in die Peri- und Postmenopause kommt es zu einem progredienten Abfall der ovariellen Hormonproduktion. Diese Veränderungen sind nicht nur symptomatisch relevant, sondern beeinflussen langfristig Knochenstoffwechsel, kardiometabolische Parameter und urogenitale Gesundheit.
- ↓ Estradiol — Dysregulation thermoregulatorischer Zentren (Hitzewallungen), urogenitale Atrophie, beschleunigter Knochenabbau
- ↓ Progesteron — Zyklusinstabilität, Schlafstörungen, zentrale neuroendokrine Effekte
Der Begriff beschreibt Hormone, die chemisch identisch mit körpereigenen Hormonen sind, an die gleichen Rezeptoren mit identischer Affinität binden und ein vergleichbares pharmakodynamisches Profil aufweisen.
- 17β-Estradiol — transdermal (Gel oder Pflaster) oder oral
- Mikronisiertes Progesteron — oral oder vaginal
Deutsche Menopause Gesellschaft (DMG) und North American Menopause Society (NAMS, 2022) ordnen die bioidentische HRT übereinstimmend ein.
- DMG: Individualisierte, evidenzbasierte HRT bei Indikation — mit zugelassenen, standardisierten Präparaten
- DMG: Ablehnung nicht validierter Verfahren (z. B. Speicheltest-Steuerung); Grundlage S3-Leitlinien
- NAMS: Effektivste Therapie für vasomotorische Symptome und das genitourinäre Syndrom
- NAMS: „Bioidentisch" nur evidenzbasiert als standardisierte Arzneimittel — keine „custom-compounded" Präparate
Estradiol transdermal (bevorzugt) und mikronisiertes Progesteron (bei intaktem Uterus obligat) bilden die Basis.
- Estradiol transdermal: kein First-Pass-Effekt, geringeres Thromboembolierisiko, stabilere Serumspiegel
- Mikronisiertes Progesteron: Schlafverbesserung (GABAerg), günstigeres Profil als synthetische Gestagene
Beginn < 60 Jahre oder < 10 Jahre nach Menopausebeginn → günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis („goldenes Fenster"). Ein späterer Beginn erfordert eine differenzierte individuelle Indikationsstellung.
- Evidenzbasiert: zugelassene Estradiol-/Progesteronpräparate, standardisierte Dosierung, ärztlich gesteuert, pharmakokinetisch validiert
- Nicht evidenzbasiert: Speicheltest-Steuerung, „compounded" Apothekenmischungen, unklare Dosierung und Pharmakokinetik
Die bioidentische Hormontherapie ist kein alternatives Konzept, sondern Teil der modernen, leitliniengerechten Medizin. Entscheidend ist nicht, ob eine Therapie „bioidentisch" ist — sondern ob sie evidenzbasiert, korrekt indiziert und individuell geführt wird.
Hormonelle Phasen die wir behandeln
Die früheste Phase hormoneller Veränderungen beginnt oft unbemerkt – bereits ab Mitte 30. Erste Zyklusunregelmäßigkeiten, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können Anzeichen sein.
Mehr zur PrämenopauseBereits 6 Jahre durchschnittlicher Beginn der hormonellen Veränderungen vor der Menopause.
Jetzt beraten lassenAlternativen & Ergänzungen
Hormonfrei durch die Wechseljahre
Eine bioidentische Hormontherapie ist nicht für jede Patientin die richtige oder gewünschte Option. Bei Kontraindikationen, persönlichen Vorbehalten oder ergänzend zur HRT bieten wir ein strukturiertes, evidenzbasiertes Spektrum hormonfreier Verfahren.
Hormontherapie in den Wechseljahren – spezialisierte HRT in Frankfurt und München
Die Hormontherapie in den Wechseljahren – fachlich als menopausale Hormontherapie (MHT) bzw. HRT bezeichnet – ist die wissenschaftlich am besten untersuchte Behandlung gegen klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gelenkschmerzen und vaginale Trockenheit. Wir behandeln nach den aktuellen Leitlinien von DMG und NAMS — individuell dosiert, bioidentisch (transdermales Estradiol, mikronisiertes Progesteron), mit günstigem Sicherheitsprofil.
Spezialisierung bedeutet bei uns: ausführliche Anamnese statt Standardrezept, zertifizierte Menopause-Expertinnen, präzise Labordiagnostik und ein klares Therapieprotokoll mit Verlaufskontrollen nach 3, 6 und 12 Monaten — für Frauen in Peri-, Menopause und Postmenopause sowie bei vorzeitiger Ovarialinsuffizienz (POI).
Ob Sie eine HRT neu beginnen, eine bestehende Therapie optimieren oder eine fundierte Zweitmeinung einholen möchten — wir nehmen uns Zeit für Ihre Lebensphase, Ihre Symptome und Ihre persönliche Nutzen-Risiko-Abwägung.
Standorte & Termin
Hormontherapie in Frankfurt und München.
Eine HRT gehört in erfahrene Hände: leitliniengerecht, individuell dosiert und engmaschig begleitet. Termine vor Ort oder als digitale Sprechstunde — wir finden gemeinsam den richtigen Weg für Sie.
Häufige Fragen zur Hormontherapie.
Die HRT eignet sich für Frauen mit menopausalen Beschwerden, die die Lebensqualität beeinträchtigen — insbesondere Hitzewallungen, Schlafstörungen, urogenitale Beschwerden und Stimmungsveränderungen. Auch zur Prävention von Osteoporose und kardiovaskulären Langzeitrisiken ist sie bei bestimmten Patientinnen indiziert.
Die Datenlage ist differenziert. Das Brustkrebsrisiko hängt von Art der Hormone, Therapiedauer und individuellem Ausgangsrisiko ab. Bei bioidentischer, transdermaler HRT und kurzfristiger Anwendung ist das Risiko gering. Für die meisten Frauen überwiegen die Vorteile.
Es gibt keine pauschale Antwort. Viele Frauen nehmen die HRT 3–5 Jahre zur Symptomlinderung. Zur Prävention kann eine längere Therapie sinnvoll sein. Das Absetzen erfolgt schrittweise in Absprache mit der Ärztin.
Der Zeitraum von ca. 10 Jahren nach Beginn der Menopause bzw. unter 60 Jahren, in dem der protektive Effekt der HRT auf Herz-Kreislauf und kognitive Funktion am größten ist. Ein früher Beginn wird daher empfohlen — wenn keine Kontraindikationen bestehen.
Ja, grundsätzlich — dann mit besonders sorgfältiger individueller Risiko-Nutzen-Abwägung. Die Entscheidung hängt von Ausgangssituation, Beschwerden und Langzeitzielen ab.
Mögliche Nebenwirkungen in den ersten Wochen: Brustspannen, leichte Gewichtsveränderungen, Zwischenblutungen. Diese sind meist vorübergehend. Eine sorgfältige Dosisanpassung minimiert Nebenwirkungen.
Beratung und Diagnostik sind Selbstzahlerleistungen. Ein Teil der Medikamente kann auf Kassenrezept verschrieben werden — abhängig von der individuellen Situation und dem Präparat.

